Wann fühlt man sich in seiner Privatsphäre gestört? Was ist "zu weit", und kann man heute noch im Zeitalter von Facebook, Twitter & Co zwischen Privat und Öffentlich unterscheiden?
Laut Wikipedia ist Privatsphäre, jener Raum, der "Raum auf freie Entfaltung der Persönlichkeit unbehelligt von äußeren Einflüssen" ermöglicht. Des Weiteren ist Privatsphäre ein Menschenrecht, was bedeutet, dass es ziemlich wichtig ist und somit jedem Menschen zur Verfügung steht.
Diese Definition wird in unserer globalisierten, vernetzten und "öffentlichen" Welt immer schwieriger. Denn die Verbindung von Privat und Öffentlich ist heute größer als in je einer anderen Epoche.
Ebenfalls eine schwierigere Frage ist, wann Privatsphäre gestört wird, bzw. wann ICH mich in MEINER Privatsphäre gestört sehe. Für mich ist der Begriff "Kontrollverlust" das entscheidende Stichwort. Dann, wenn ich über meine Daten und Informationen keine Kontrolle mehr habe, wenn meine Daten aus dem Kontext gerissen werden und diese Missbraucht werden, spätestens dann sehe ich mich in meiner Privatsphäre wesentlich gestört....
Daniel WebBlog
Mittwoch, 23. November 2011
FHV2011_These 1
"Jedem Vorteil, den eine neue Technologie mit sich bringt, steht immer ein Nachteil gegenüber" (10). "Je größer die Faszinationskraft einer Technologie, desto größer auch ihre negativen Konsequenzen" (10/11).
Die Kultur zahlt also immer einen Preis für die Technologie. Die Frage 'Was bringt eine neue Technologie?' ist nicht wichtiger als die Frage 'Was nimmt die neue Technologie?'.
Beispiel
Wikipedia
Was bring die neue Technologie?
- immenses Wissen
- einfache Erklärungen
Was nimmt die neue Technologie
- alles wird geglaubt, meist ohne Quellenangaben
- kritisches Lesen (übernehmen ohne Nachdenken)
- Förderung copy&paste-Syndrom, somit Degenerierung der Sprache
- keine Experten schreiben, keine Experten geben Artikel frei
- Rufschädigung möglich (durch falsche Einträge)
- kein Wikipedia-Eintrag zu einem Thema beunruhigt
Team
Andrei Daniel
Bär Sabine
Natter Benedikt
Die Kultur zahlt also immer einen Preis für die Technologie. Die Frage 'Was bringt eine neue Technologie?' ist nicht wichtiger als die Frage 'Was nimmt die neue Technologie?'.
Beispiel
Wikipedia
Was bring die neue Technologie?
- immenses Wissen
- einfache Erklärungen
Was nimmt die neue Technologie
- alles wird geglaubt, meist ohne Quellenangaben
- kritisches Lesen (übernehmen ohne Nachdenken)
- Förderung copy&paste-Syndrom, somit Degenerierung der Sprache
- keine Experten schreiben, keine Experten geben Artikel frei
- Rufschädigung möglich (durch falsche Einträge)
- kein Wikipedia-Eintrag zu einem Thema beunruhigt
Team
Andrei Daniel
Bär Sabine
Natter Benedikt
Montag, 21. November 2011
Social Media, Blogs, Internet & Me
Heute zählt das Internet zu den Selbstverständlichkeiten unserer täglichen Lebens. Wir checken morgens Online die Nachrichten , überprüfen unsere Mails, schauen öfter am Tag auf Facebook und hören online nebenbei Musik über YouTube.
So war es aber nicht immer. Ich glaube, ich kann mich als einer der letzten Generationen bezeichnen, die NICHT gänzlich mit Internet aufgewachsen sind. Ich gehöre zu jenen, die nicht bei jeder Frage Google oder Wikipedia befragen konnten. Im "Old School Style" gingen wir noch in Büchereien und suchten uns dort die wichtigen Informationen heraus.
Mit zunehmendem Alter, und höherer Schulstufe - es müsste so in der 1. oder 2. HAK gewesen sein - wurde auch das Internet immer mehr zu einem hilfreichen Tool. Auf einmal hatte man das gesamte weltweite Wissen mit einem Klick. Bilder, Musik, Texte, Videos, es schien, als hätte sich ein Wasserfall an Informationen und Möglichkeiten aufgetan.
Mittlerweile ist der Wasserfall immer höher und größer geworden. Viele sind der Meinung, im Internet finde sich alles, nur nicht gerade das, was man brauche...
Dennoch - ertrinken muss niemand. Wenn man bedenkt, dass jeder von uns maximal 50 Seiten regelmäßig besucht, wird dieser unendliche Horizont wieder ein wenig kleiner.
Meine bevorzugten Websites entsprechen im Großteil der Statistik. So zählen Nachrichtenportale (Spiegel.de, orf, standard, CNN, etc) sowie Social Media Plattformen (Facebook) zu meinen persönlichen Favorites. Des weiteren Wikipedia, YouTube und natürlich mein Mailanbieter.
Mit der Etablierung und Ausweitung des Internets in unserer Gesellschaft entstanden auch Risiken, die man bis dahin kaum oder überhaupt nicht kannte.
Mittels der Informationen die man von sich preisgibt, wird man immer mehr zum gläsernen Menschen. Wer genau Zugriff auf diese teils präkeren Informationen hat, ist schwer zu kontrollieren. Alles was Online ist, kann gehackt, missbraucht, verändert werden. Aber etwas wird nicht passieren - verschwinden. Denn - das Internet vergisst nie.
Mit dem Thema "Hacking" ergeben sich Probleme auf globaler Ebene. Da fast die ganze Welt am Internet hängt, sind Angriffe gegen ganze Nationen über das Internet nicht mehr nur Hollywood-Märchen, sondern Realität. 2007 erfolgte ein Angriff auf Estland, welcher fast das gesamte Land lahmlegte, der Angriff des Virus "Stuxnet" auf die iranischen Atomanlagen und das einhacken von "Anonymous" in gewissen Datenbanken sind nur einige Beispiele...
So war es aber nicht immer. Ich glaube, ich kann mich als einer der letzten Generationen bezeichnen, die NICHT gänzlich mit Internet aufgewachsen sind. Ich gehöre zu jenen, die nicht bei jeder Frage Google oder Wikipedia befragen konnten. Im "Old School Style" gingen wir noch in Büchereien und suchten uns dort die wichtigen Informationen heraus.
Mit zunehmendem Alter, und höherer Schulstufe - es müsste so in der 1. oder 2. HAK gewesen sein - wurde auch das Internet immer mehr zu einem hilfreichen Tool. Auf einmal hatte man das gesamte weltweite Wissen mit einem Klick. Bilder, Musik, Texte, Videos, es schien, als hätte sich ein Wasserfall an Informationen und Möglichkeiten aufgetan.
Mittlerweile ist der Wasserfall immer höher und größer geworden. Viele sind der Meinung, im Internet finde sich alles, nur nicht gerade das, was man brauche...
Dennoch - ertrinken muss niemand. Wenn man bedenkt, dass jeder von uns maximal 50 Seiten regelmäßig besucht, wird dieser unendliche Horizont wieder ein wenig kleiner.
Meine bevorzugten Websites entsprechen im Großteil der Statistik. So zählen Nachrichtenportale (Spiegel.de, orf, standard, CNN, etc) sowie Social Media Plattformen (Facebook) zu meinen persönlichen Favorites. Des weiteren Wikipedia, YouTube und natürlich mein Mailanbieter.
Mit der Etablierung und Ausweitung des Internets in unserer Gesellschaft entstanden auch Risiken, die man bis dahin kaum oder überhaupt nicht kannte.
Mittels der Informationen die man von sich preisgibt, wird man immer mehr zum gläsernen Menschen. Wer genau Zugriff auf diese teils präkeren Informationen hat, ist schwer zu kontrollieren. Alles was Online ist, kann gehackt, missbraucht, verändert werden. Aber etwas wird nicht passieren - verschwinden. Denn - das Internet vergisst nie.
Mit dem Thema "Hacking" ergeben sich Probleme auf globaler Ebene. Da fast die ganze Welt am Internet hängt, sind Angriffe gegen ganze Nationen über das Internet nicht mehr nur Hollywood-Märchen, sondern Realität. 2007 erfolgte ein Angriff auf Estland, welcher fast das gesamte Land lahmlegte, der Angriff des Virus "Stuxnet" auf die iranischen Atomanlagen und das einhacken von "Anonymous" in gewissen Datenbanken sind nur einige Beispiele...
Me, Myself & I
Ich heißte Daniel ANDREI (ausgesprochen Andrè, nicht An3!) und studiere im ersten Semester Master InterMedia an der FH Vorarlberg. Davor habe ich Publizistik- und Kommunikationswissenschaften sowie mit starkem Focus auf Politikwissenschaften gelegt.
Erwartungen, persönliche Lernziele:
Da Blogs auf viele verschiedene Teilbereiche übergreifen und diese wesentlich beeinflussen, erwarte ich mir auch von der LV eine solche Herangehensweise. Wie wirkt sich das Web(2.0 & 3.0) auf die Gesellschaft, auf die Politik, auf Länder aus?
Was ist überhaupt Web3.0 und gibt es noch eine weitere Steigerungsform, etwa Web4.0? Welche Gefahren, aber auch Vorteile sind mit dem Web(2&3) verbunden?
Ich erwarte mir auch interessante Diskussionen und neue Denkanstöße....
Erwartungen, persönliche Lernziele:
Da Blogs auf viele verschiedene Teilbereiche übergreifen und diese wesentlich beeinflussen, erwarte ich mir auch von der LV eine solche Herangehensweise. Wie wirkt sich das Web(2.0 & 3.0) auf die Gesellschaft, auf die Politik, auf Länder aus?
Was ist überhaupt Web3.0 und gibt es noch eine weitere Steigerungsform, etwa Web4.0? Welche Gefahren, aber auch Vorteile sind mit dem Web(2&3) verbunden?
Ich erwarte mir auch interessante Diskussionen und neue Denkanstöße....
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